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Projekte

Projektunterricht in Jahrgang 11

Zu Beginn dieses Schuljahres startete der erste Durchgang des fächerübergreifenden Projektunterrichts in den 11. Klassen der Wilhelm-Raabe-Schule. Insgesamt wurden fünf Projekte durchgeführt, bei denen die Fächer Musik, Politik/Wirtschaft, Erdkunde, Chemie, Biologie, Deutsch, Kunst, und Geschichte beteiligt waren. Der besondere Reiz dieser Form des Unterrichts lag neben der Anwendungs- und Produktorientierung in der Erkundung von Überschneidungen der Themenfelder der unterschiedlicher Fächer, wodurch interessante Fragestellungen in den Mittelpunkt gestellt werden konnten, die ansonsten gar nicht oder nur am Rande behandelt werden. Darüberhinaus arbeiteten die Schülerinnen und Schüler weitgehend eigenverantwortlich und mit hohem Engagement, da sie schließlich selbst ein möglichst gutes Ergebnis erzielen wollten. Die Projektergebnisse reichen von selbstgeschriebenen und -aufgenommenen Songs über selbstgestaltete Litfasssäulen bis hin zu einem nachgestellten Tatort in Form eines Escape Rooms.

Folgende Projekte wurden im ersten Halbjahr 2018/19 durchgeführt:
Projekt Fächer Lehrerkraft
Politische Musik: Protestsongs Politik/Wirtschaft, Musik Deeken, Roscher
Musik im Raum Erdkunde, Musik Freitag, Velden
Forensik bei Sherlock Holmes Biologie, Deutsch Ventzke, Figur
Der Abgasskandal Chemie, Politik/Wirtschaft Götz, Schäfer
La Belle Époque Kunst, Geschichte Packeiser, Otte

Die Lehrer und Lehrerinnen der Planungsgruppe freuen sich darauf die Projektarbeit im 11. Jahrgang fortzusetzen und weiterzuentwickeln!

Felix Roscher Februar 2019

Forensik: Als wir zu Detektiven wurden

Tatort: Chemieraum.
Als wir hineingehen, ahnt noch keiner, was geschehen ist. Wir sehen den Umriss einer Leiche, einen Totenschädel und… Und dann fällt die Tür zu…

Nach kurzen Anweisungen von unseren Lehrern startet die Herausforderung. Von nun an gilt es Rätsel zu lösen, eins nach dem anderen. Wer ist der Mörder? Welche DNA hat er? Wo liegt der Schlüssel, mit dem man den Raum wieder verlassen kann? Der Wettlauf gegen die Zeit hat begonnen. Schaffen wir es nicht, in anderthalb Stunden die Rätsel zu lösen, so sind wir für immer gefangen. Sofort stürzen sich die einzelnen Gruppen auf die Aufgaben. Es geht vom kniffligen Logikrätsel bis hin zum spektakulären Blutlabor. Zum Glück ist Sherlock Holmes an unserer Seite, mit dessen Hilfe alle – wenn auch unfassbar knapp – vor dem Klingeln aus dem Raum herauskommen.

Mit rauchenden Köpfen und leuchtenden Augen verlassen wir den Ausflug in das Detektivleben und tauchen wieder ein in den normalen Schulalltag, wo alle anderen nichts von alledem mitbekommen zu haben scheinen…Aber was soll ́s! Allen hat es auf jeden Fall ganz viel Spaß gemacht, es war „nicht zu schwer und nicht zu einfach“, und man habe sich „wie Sherlock Holmes gefühlt“, so die Schüler. Zum Auftakt zum WPU-Projekt zum Thema Forensik war das genau das Richtige, um das Interesse zu diesem wissenschaftlichen Bereich auf einem etwas anderen Wege zu wecken. Denn so haben wir nicht nur etwas über das Vorgehen an einem Tatort, Blutanalysen oder verschiedene Gifte erfahren, sondern beim Lösen der Rätsel wieder einmal bewiesen: „Gemeinsam sind wir stark!“, wie viele im Nachhinein meinten.

Zum Schluss bleibt noch, dass wir uns ganz herzlich bedanken, dass für uns so ein Aufwand gemacht wurde und sagen:

„Bitte nächstes Jahr noch einmal!“
Artikel von Didem Yilmaz, 11B

Weitere Projekte

Zusammenarbeit mit der Zooschule Hannover

Mit dem großen Angebot an Tieren aus den verschiedenen Erdteilen bietet der Zoo Hannover in ausgezeichneter Weise optimale Voraussetzungen für Bildungsmöglichkeiten aller Altersstufen. Die pädagogische Begründung für den außerschulischen Unterricht am lebenden Original findet sich sowohl in den Lehrplänen aller Schulformen, als auch in der “Welt-Zoo-Naturschutzstrategie”, die den Bildungsauftrag der Zoologischen Gärten an erste Stelle setzt. Auch der Biologieunterricht und die Bio-AG finden regelmäßig im Zoo Hannover statt. Hier einige Informationen.

Die Stadt Hannover hat sich schon 1965 entschlossen, eine Zooschule einzurichten und sie später an das Schulbiologiezentrum Hannover anzugliedern. Dadurch können im Team neue pädagogische Ansätze entwickelt und umgesetzt werden.

Model European Parliament

Wieder einmal machten sich einige Schüler der Oberstufe auf den Weg nach Kerkrade (Niederlande), wo sie ein Wochenende lang so tun sollten, als seien sie wichtig und als hätten sie Macht. Das war aber nicht so schlimm wie es jetzt klingen mag, eigentlich hatten sie sogar sehr viel Spaß.

Das Model European Parliament (MEP) ist ein Simulationsprogramm für Schüler aus Europa und stellt das Europäische Parlament in vereinfachter Form dar. Es soll Schülern einen Einblick hinter die Kulissen der EU gewährleisten und den Ablauf politischer Entscheidungsprozesse näher bringen. Dieses Jahr nahmen Friederike Gerlach, Jennifer Schenke, Friederike Franz, Jan-Justus Andreas, Joël Massa, Christian Jagaciak und Annika Müller aus dem 13. Jahrgang sowie Katharina Sterzer, Jessica Brückner, Thomas Schaper und Lea Brückner des 12. Jahrgangs am MEP teil und verbracht drei tolle Tage in Holland.

Allerdings begann das MEP für einige schon ein paar Wochen vorher in Aachen, wo sich die „students officers“, also Teilnehmer der europäischen Kommission, trafen und das Konferenz-Wochenende in Kerkrade planten und vorbereiteten. Annika und Christian hatten beide die Möglichkeit, die Position eines/einer Parteivorsitzenden (oder Vertreters) zu besetzen und waren somit bei der Organisation dabei.

Im November ging es dann also endlich los. Natürlich hatten wir uns alle detailliert über die Positionen der Abgeordneten informiert, die wir vertreten sollten, also über die parteilichen Ansichten und die Positionen der Herkunftsländer zu einem bestimmten Thema.

Nach den Parteitreffen, bei denen es noch verhältnismäßig entspannt zuging, trafen sich die Komitees und die Debatten wurden hitziger. Wir waren unterteilt in sechs verschiedene Komitees mit den unterschiedlichsten Themen. Während einige über den Datenschutz in Verbindung mit Terrorismus debattierten, entwickelten andere zum Beispiel ein Rahmenprogramm für den Umgang mit dem Kosovo oder auch mit China. In der „General Assembly“ wurde am Sonntag noch einmal über die in den Komitees erarbeiteten Entwürfe beraten und letztendlich abgestimmt.

Aber nicht nur die politischen Entscheidungen standen im Mittelpunkt unseres Interesses. Vor allem genossen wir den Austausch mit Schülern von anderen Schulen aus anderen Ländern und die Abendgestaltung. Obwohl Kerkrade schon eher ein kleines beschauliches Örtchen ist, und dadurch anscheinend auch das  Musikprogramm in den wenigen Anlaufstellen etwas beschränkt ist („all you need is….infinity…“), hatten wir dann doch einige lustige Stunden zusammen.

PS: „Clapping is not in order“

Annika Müller

Harvard Model Congress Europe

Der Harvard Model Congress Europe (HMCE) ist ein internationales Simulationsprogramm für Schülerinnen und Schüler, in dem sowohl in verschiedene europäische als auch amerikanische Komitees hineingeschnuppert werden kann (z.B. EU, G8, G15, WHO, WTO, Senate, Media, Security Council). Die Komitees werden von Harvard-Studenten vorbereitet und geleitet. Bei Vollversammlungen stellen alle Komitees ihre Lösungsvorschläge vor und es wird darüber abgestimmt, doch es wird noch viel weiteres geboten, das diesen Artikel sprengen würde.

Da wir uns vorher gut auf unsere Themen vorbereitet, Reden geschrieben und diskutieren geübt haben, konnten wir uns gut in die Diskussionen einbringen. (Dang-Khoa gewann sogar einen Preis als einer der besten Redner!) In den 3 Tagen hatten wir alle unglaublich viel Spaß, haben viele neue tolle Leute kennengelernt, konnten uns in Madrid umsehen und sind alle der Meinung, dass unser Englisch sich deutlich verbessert hat.

Wir können dieses Projekt nur weiterempfehlen, weil es eine unglaublich tolle und einzigartige Erfahrung ist. Wer interessiert ist, findet Informationen unter www.Hmceurope.org.

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